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Von Klaus Stein
Den Mut "Neues zu wagen", wünschte Hanhofens Ortsbürgermeisterin Silke Schmitt-Makdice den Mitbürger*innen beim Neujahrsempfang am Sonntag im Haus "Marientrauth". Zahlreiche Gäste waren gekommen, darüber die Bundestagsabgeordnete Isabel Mackensen (SPD), Landtagsabgeordneter Michael Wagner (CDU), die Bürgermeister der Nachbargemeinden Dudenhofen und Harthausen, Jürgen Hook (SPD) und Harald Löffler (CDU) sowie Beigeordnete und Vertreter des öffentlichen Lebens der Gemeinde, um die Jungfern-Neujahrsprache des neuen Ortsoberhaupts zu erleben.

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Es war eine Veranstaltung, geprägt von viel Kontinuität, mit einigen neuen Aspekten. Mit "Prosit Neujahr" werde ja nicht auf einen Neustart geschaltet, so die Bürgermeisterin ihrer Rede. Sie hielt einen Rückblick auf die weltpolitischen Ereignisse der abgelaufenen Jahres, das geprägt gewesen sei von großen Demonstrationen für eine neue Klimapolitik oder den Brexit.
Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind auch Themen, die bei uns im Ort großgeschrieben werden", so Schmitt-Makdice. Spielerisch werde darauf in der Grundschule und in der Kita mit den Kindern darauf eingegangen. Das gipfelte 2019 in einem "Nachhaltigkeitsfest". Im gleichen Kontext stehe auch die energetische Sanierung der Schule, die im Doppelhaushalt beschlossen sei.
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Politisch habe sich einiges bei der Kommunalwahl verändert, denn Friederike Ebli hatte nach 25 Jahren nicht mehr als Ortsbürgermeisterin kandidiert. Ihre Nachfolgerin dankte ihr für die geleistete Arbeit, für die sie am 19. Januar mit der Ehrenbürgerinnenwürde ausgezeichnet werde.
Ihr Dank galt allen Hanhöfer*innen, die sich ehrenamtlich engagierten, beispielsweise bei der Sanierung des alten Wasserhauses.
Silke Schmitt-Makdice sprach auch von weiteren Veränderungen in der Zukunft wie die Digitalisierung, die auch die Verbandsgemeinde erreicht habe.
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Die Gemeinde sei finanziell zwar nicht auf Rosen gebettet, hüte aber einen Schätz, das seien die Kinder: "Wir sind schon seit Jahren das kinderreichste Dorf im Landkreis. Darauf können wir stolz sein, denn Kinder sind Zukunft und durch kein Geld der Welt zu ersetzen", sagte sie unter dem Applaus der Besucher. Ende 2019 seien von den 2.715 Einwohner*innen 84 Kleinkinder im Alter bis zu zwei Jahren gewesen. Dem stünden 104 Personen über 80 entgegen.
Mit einem Appell an den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft endete die Rede. Nach den Auszeichnungen verdienter Mitbürger*innen und den Zuwendungen der Gemeinde an die Vereine schloss der offizielle Teil.
Umrahmt wurde der Neujahrsempfang von den Jagdhornbläsern der Kolpingfamilie Dudenhofen sowie dem Kirchenchor "St. Cäcilia".
Traditionell machten auch die Sternsinger ihre Aufwartung. Nach dem gemeinsamen Singen des Lieds "Stern über Betlehem" sammelten sie unter den Anwesenden etwa 480 Euro für soziale Zwecke. (Fotos: ks)

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