Von Mitte Januar bis Ende Februar verschickt die Rentenversicherung an ihre Rentnerinnen und Rentner die Rentenbezugsmitteilungen für das Jahr 2020. Darin sind alle steuerrechtlich relevanten Beträge bescheinigt. Denn seit 2005 müssen immer mehr Rentenbezieher eine Steuererklärung abgeben.

Ab Januar können Rentner, die viele Jahre gearbeitet, aber unterdurchschnittlich verdient haben, die Grundrente erhalten - ganz gleich, ob sie erst 2021 in Rente gehen oder schon in Rente sind. Wichtig ist: Niemand muss einen Antrag auf Grundrente stellen. Die Rentenversicherung prüft die Grundrente automatisch und zahlt sie dann als Zuschlag zur normalen Rente aus.

Das Wintersemester 2020/2021 wird digital ablaufen und Prüfungen werden zunächst bis zum 10. Januar so weit wie möglich ausgesetzt werden. Damit die Studierenden bei der BAföG-Unterstützung keine Nachteile haben, wird das laufende Wintersemester als "Null-Semester" gewertet.

Da die Corona-Pandemie weiter anhält, gilt auch im kommenden Jahr eine deutliche höhere Hinzuverdienstgrenze für vorgezogene Altersrenten. Ab 1. Januar 2021 liegt sie bei 46 060 Euro gegenüber 44 590 Euro in 2020. Jahreseinkünfte bis zu dieser Höhe kürzen somit nicht eine vorgezogene Altersrente. Ab 2022 gilt voraussichtlich wieder die ursprüngliche Hinzuverdienstgrenze von 6 300 Euro pro Kalenderjahr.

Zum Jahresbeginn 2021 ändern sich wieder wichtige Werte in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung steigt 2021 auf monatlich 7 100 oder jährlich 85 200 Euro. Wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Beiträge zur Rentenversicherung. Die Anpassung richtet sich nach dem prozentualen Anstieg der Bruttolöhne und -gehälter im Jahr 2019 im Verhältnis zu 2018.

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie hat sich gezeigt: Auf die gesetzliche Rentenversicherung ist Verlass. Alle Rentnerinnen und Rentner haben jederzeit pünktlich ihre Rente erhalten, mit medizinischen oder beruflichen Rehabilitationen half sie gesundheitlich beeinträchtigten Menschen zurück in Alltag und Beruf und die Beraterinnen und Berater der Auskunftsstellen waren jederzeit für ihre Kunden da.

Die Führungsspitze der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV) ist wieder komplett. Als neuen stellvertretenden Geschäftsführer hat die DRV-Vertreterversammlung heute Charles Hall gewählt. Sie folgte damit einem Vorschlag des DRV-Vorstandes.

Studieninteressierte haben noch bis Mitte September die Möglichkeit, sich für das Wintersemester 2020/21 einen zulassungsfreien Studienplatz an der TU Kaiserslautern (TUK) zu sichern. Über 100 zukunfts- und praxisorientierte Studiengänge stehen zur Auswahl. 

Bei der Sparkasse Vorderpfalz starteten am 3. August 24 angehende Bankkaufleute sowie zwei Studierende des Studiengangs Bachelor of Arts ins Berufsleben. 12 weibliche und 14 männliche Auszubildende im Alter zwischen 16 und 25 Jahren freuen sich auf eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Ausbildung bei der größten Sparkasse in Rheinland-Pfalz.

Am 1. August beginnt für viele junge Leute ihre Ausbildung. Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz sind bis Ende Juli 3.556 neue Ausbildungsverträge eingetragen worden – das sind zwar 15,5 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum, aber sogar etwas mehr wie am 1. Juli 2019.

Am 1. August beginnt bei der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz das neue Ausbildungsjahr. 15 angehende Bankkaufleute werden dort ihre Berufslaufbahn beginnen – zwei mehr als im Jahr zuvor. Drei der "Neuen" berichten, warum sie sich für diesen Beruf entschieden haben und was sie sich für die Zukunft erhoffen.  

Auch im Juli ist die Arbeitslosigkeit infolge der Auswirkungen der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz weiter angestiegen. Wie aus der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen hervorgeht, waren im Juli in Rheinland-Pfalz 128.728 Menschen arbeitslos gemeldet.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie ist die Studienplatzvergabeverordnung in Rheinland-Pfalz geändert worden. Demnach wird die Bewerbungsfrist für zulassungsbeschränkte Studiengänge am Distance and Independent Studies Center (DISC), dem Fernstudienzentrum der TU Kaiserslautern, einmalig auf den 20. August 2020 verlängert.

Die Pfälzer Unternehmen wollen trotz der Corona-Krise an ihren Ausbildungsplänen festhalten. Kein einziges Ausbildungsunternehmen musste aufgrund der Pandemie Auszubildende kündigen. Das sind die zentralen Ergebnisse der Ausbildungsumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz.

Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Deutschen Bundestages und des US-amerikanischen Kongresses bietet die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neustadt-Speyer, Isabel Mackensen, einer Schülerin, einem Schüler oder Auszubildenden/-r aus ihrem Wahlkreis die Möglichkeit, das Schuljahr 2021/2022 in den USA zu verbringen.