In seiner Replik auf den Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) „Den assistierten professionellen Suizid ermöglichen“ plädiert Kirchenpräsident Christian Schad dafür, „den assistierten Suizid in diakonischen Einrichtungen weder selbst durchzuführen noch diesen durch Andere durchführen zu lassen. Also nicht Hilfe zum Sterben anzubieten, vielmehr Hilfe im Sterben.“

Aufgrund der Pandemielage können die Schülertage des Bistums Speyer nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. Das Organisationsteam hat umgeplant und bietet vom 25. Januar bis 4. Februar 2021 Online-Schülertage an. So haben Oberstufenschülerinnen und -schüler aus dem gesamten Bistum die Möglichkeit, Kirche per Videogespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus ganz unterschiedlichen kirchlichen Arbeitsbereichen der Diözese kennen zu lernen.

Das Bistum Speyer hat mit einer digitalen Auftaktveranstaltung am Samstag die diözesanweite Initiative "Sicherer Ort Kirche" gestartet. Sie dient dem Schutz von Kindern, Jugendlichen und hilfebedürftigen Erwachsenen vor sexuellem Missbrauch. Die Einrichtungen, Verbände und Pfarreien des Bistums werden Präventionskonzepte entwickeln, die einen Kulturwandel zu mehr Wachsamkeit und Achtsamkeit bewirken sollen.

Seit 1.700 Jahren gibt es – urkundlich bestätigt – jüdisches Leben in Deutschland. Das haben die Evangelische Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz zum Anlass für eine Jahreskampagne genommen, die jüdisches und christliches Leben und Anlässe miteinander verknüpft. Der Name ist Programm: „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“ heißt es in Botschaften auf Plakaten und zum Hashtag #beziehungsweise in den sozialen Medien.

Kirche der Pfalz, und Karl-Heinz Wiesemann, Bischof von Speyer, an die Bundesminister Peter Altmeister, Hubertus Heil und Gerd Müller, ein nationales Lieferkettengesetz zu verabschieden. „Aus unserer Menschenrechtsarbeit und von unseren Partnern wissen wir, dass freiwillige Maßnahmen von Unternehmen zum Schutz der Menschenrechte in der Lieferkette nicht ausreichen“, so Schad und Wiesemann.

Zu einem ersten Gespräch trafen sich am 14. Januar der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und die künftige Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz Oberkirchenrätin Dorothee Wüst. Sie war von der evangelischen Landessynode im September zur Nachfolgerin von Kirchenpräsident Dr. h. c. Christian Schad gewählt worden, der Ende Februar in den Ruhestand geht.

Zum "Fest der Erscheinung des Herrn" wird am Mittwoch, 6. Januar 2020, dem Dreikönigstag, um 10 Uhr im Speyerer Dom ein Pontifikalamt gefeiert. Zelebrant und Prediger ist Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann. Musikalisch wird die Messe von Violetta Hellwig (Sopran), Anne Erdmann und Ursula Plagge-Zimmermann (Violinen), Robert Sagasser (Violone), Domkantor Joachim Weller, Domkapellmeister Markus Melchiori und Domorganist Markus Eichenlaub gestaltet.

Im Pontifikalamt zum Jahresschluss konzentrierte sich Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann auf die positiven Aspekte der Corona-Pandemie. Der irdischen Abgründigkeit stehe das leuchtende Angesicht Gottes gegenüber. Dieses offenbare sich nicht nur in einem starken gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch in vielen kleinen Gesten.

Am 31. Dezember feiert Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann um 16 Uhr ein Pontifikalamt zum Jahresschluss im Dom. Da seit dem 27. Dezember im Bistum Speyer keine öffentlichen Gottesdienste mehr gefeiert werden, um einen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu leisten, wird auch dieser Gottesdienst ohne Gemeinde gefeiert.

"Wir befinden uns wie das Volk Israel damals auch in einer Zeit des Exils. Die Corona-Krise hat uns vertrieben aus der gewohnten Welt", sagte Kirchenpräsident Christian Schad zu Beginn seiner Predigt am 1. Weihnachtstag in Speyer. Im Buch Jesaja aber würden selbst die Trümmersteine von Jerusalem, die Zeugen des Niedergangs und des Elends Israels, das Loblied des Propheten anhören.

Die Botschaft des Weihnachtsfestes angesichts der erschütterten Sicherheiten in der Welt und in der Kirche stellt der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in den Mittelpunkt seiner Weihnachtspredigt. Die "globale Verletzbarkeit unserer Welt" habe sich in diesem Jahr "einschneidend und allumfassend" gezeigt. Selbstverständlich angenommene Sicherheiten seien ins Wanken geraten.

"Fürchtet euch nicht! Heute ist euch der Retter geboren: Christus, der Herr!" Die Botschaft des Engels treffe uns in Zeiten von Corona anders, tiefer, unmittelbarer als sonst, so Kirchenpräsident Christian Schad und Bischof Karl-Heinz Wiesemann. "Ihr leiser Ruf tröstet, dringt durch – auch durch den Riss dieser Pandemie", darin sind sich die beiden Leitenden Geistlichen einig.

Ideen über Ideen sind in den Kirchengemeinden der Pfalz und Saarpfalz entstanden, um die die Weihnachtsbotschaft auch im Jahr 2020 zu überbringen. Auch Familie Nicklas aus Schifferstadt bereitet sich auf ein besonderes Weihnachtsfest in Pandemie-Zeiten vor. "Nicht den Kopf in den Sand stecken“, lautet die Devise der sechsköpfigen Familie nach diesem turbulenten Jahr. "Weihnachten soll Weihnachten sein“, erklärt die Mutter und Presbyterin Karoline Nicklas.

Das Bistum Speyer feiert die Weihnachtsgottesdienste mit äußerster Vorsicht und unter strikter Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. „Alle Entscheidungen sind mit Verantwortung und Augenmaß zu treffen“, schreibt Generalvikar Andreas Sturm in einer aktuellen Mitteilung an die Pfarreien.

Kurz vor dem 4. Advent, in Zeiten steigender oder nicht abflachender Infektionszahlen, suchen die Menschen nach Halt, Orientierung, Unterhaltung und Licht.  Am Freitagabend um 20 Uhr wird das Adventswochenende mit einem digitalen Winter-Jazzkonzert aus dem gotischen Kirchenraum der Stiftskirche Kaiserslautern eingeläutet. Das Frankfurter Trio "Engelsrausch" lockt Zuschauerinnen und Zuhörer zuhause vor dem Bildschirm zum Mitswingen.