Seit Jahrzehnten konzentrieren sich die Medien in Deutschland. Vor allem im Lokalbereich sind bei den gedruckten Zeitungen fast überall zu Medienkonzernen gehörige regionale Monopolisten übrig geblieben - auch im Rhein-Neckar-Raum. Auch wenn sie unter verschieden Köpfen erscheinen wie in Nordrhein-Westfahlen oder Berlin, steckt oft nur noch eine Redaktion dahinter.

Was tun, wenn das Konzept für ein ganzes Semester angesichts von COVID-19 wie eine Seifenblase zerplatzt? Professor Dr. Marcus Höreth, der an der TU Kaiserslautern den Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre und Innenpolitik innehat, ist spontan kreativ geworden. Das angesetzte Seminar zur „Politischen Partizipation“ wurde kurzerhand neu ausgerichtet.

Ein Team theoretischer Physiker der TU Kaiserslautern und der University of Manitoba in Kanada hat in aufwendigen numerische Simulationen auf dem Hochleistungsrechner "Elwetritsch" gezeigt: Quantenteilchen in einer exotischen Nichtgleichgewichtsphase, die als Vielteilchenlokalisierung bezeichnet wird, sind auf langen Zeitskalen – entgegen ursprünglicher Theorien – doch nicht stabil und thermalisieren.

Synthetische Kraftstoffe lassen sich klimaneutral herstellen, verbrennen sauber und bieten zugleich eine hohe Energiedichte. Mit diesen Qualitäten stellen sie eine vielversprechende Alternative zu batterieelektrischen Systemen dar. Soweit zur Theorie. Das Umsetzen in die Fahrzeugpraxis gestalten künftig Forscher an der Technischen Universität Kaiserslautern.

Beim klimaneutralen Laden von Elektrofahrzeugen gibt es eine versorgungsbedingte Herausforderung: Regenerativer Strom aus Wind- und Sonnenenergie ist nicht durchgehend in den erforderlichen Mengen verfügbar.

Professor Dr. Johannes Herrmann, der im Fachbereich Biologie an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) das Lehrgebiet Zellbiologie leitet, ist neues Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Die Akademie fungiert als unabhängige Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Wissenschaft und Politik.

Die Technische Universität Kaiserslautern wird vier weitere Jahre im Rahmen der Transregio-Programme „The Green Hub“ und „OSCAR“ Spitzenforschung betreiben. Ende Mai hatte der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungs-gemeinschaft (DFG) bekannt gegeben, dass beide Sonderforschungsbereiche verlängert werden. Insgesamt stellt die DFG dafür Forschungsgelder im Umfang von sieben Millionen Euro für die TU Kaiserslautern bereit.

Viele Wirtschaftsbereiche in Deutschland waren seit März aufgrund der Corona-Pandemie nahezu stillgelegt. Von größter Bedeutung ist jedoch, dass sogenannte kritische Infrastrukturen, bei deren Ausfall nachhaltige Versorgungsengpässe eintreten würden, ihre Funktion aufrechterhalten.

Von Klaus Stein
In Ludwigshafen ist die asiatische Tigermücke mehrfach gesichtet worden. Die ursprünglich in den süd- und südostasiatischen Tropen und Subtropen beheimatete Stechmückenart gilt als Überträger von Krankheitserregern. Seit den 1990er Jahren verbreitet sie sich auch in Europa, eingeschleppt mit Warentransporten.

Wirtschaftswissenschaftler Dr. Mario Liebensteiner vom Lehrstuhl für Ressourcen- und Energie-ökonomie an der TU Kaiserslautern erforschte mit Dr. Adhurim Haxhimusa (FH Graubünden) den Zusammenhang zwischen Covid-19-Infektionen in europäischen Ländern, der Stromnachfrage und mit der damit verbundenen Reduktion der CO²-Emissionen.

Die rasche Abkühlung von Magnon-Partikeln erweist sich als überraschend effektive Methode, um einen schwer fassbaren Quantenzustand der Materie, ein so genanntes Bose-Einstein-Kondensat, zu erzeugen.