Cornelia Kaminski ist die neue "Ökologia", der Botschafterin der Ökologie der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. mit Sitz im südpfälzischen Rülzheim. Am Mittwoch fand in der ALfA-Bundesgeschäftsstelle (Aktion Lebensrecht für Alle) in Augsburg die Amtsübergabe statt. Sie folgt der Preofessorin Estelle Herlyn von der FOM-Hochschule Düsseldorf.

Rund 20.000 Solaranlagen mit einer Leistung von ca. 300 Megawatt wurden nach der Statistik der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister in Rheinland-Pfalz im Jahr 2022 (Stand 22.12.2022) zugebaut. Zu wenig, sagen der Verband für Wirtschaft und Umwelt und der Verband der Solarenergie. Denn der rheinland-pfälzische Thinktank, die Initiative Südpfalz-Energie e.V. (ISE), habe in seiner 2021 veröffentlichten Meta-Studie einen Zubau von jährlich 3.400 Megawatt Photovoltaikleistung errechnet, um bis 2040 eine klimaneutrale Energieversorgung in Rheinland-Pfalz zu erreichen.

Die oberste Geschossdecke von Wohngebäu-den muss nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) nachträglich ge-dämmt werden, wenn noch keine Dämmung vorliegt oder ein definier-ter Mindestwärmeschutz nicht eingehalten wird. Wahlweise kann auch die Dachschräge gedämmt sein. Eine Sonderregelung gibt es für Ein- und Zweifamilienhäuser, in denen der Eigentümer eine Wohnung am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat.

Die Bewerbungsphase für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2023 hat begonnen. Ab sofort können sich Studierende mit einer Begeisterung für Themen rund um Natur, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und regionales Wirtschaften um einen Praktikumsplatz auch beim Biosphärenreservat Pfälzerwald bewerben. Die Frist läuft bis zum 15. Januar 2023. Bewerbungen sind ausschließlich online unter www.umweltpraktikum.com möglich.

Von Klaus Stein
"Der Wald stirbt nicht, wenn er sich selbst regenerieren kann, aber er definiert sich neu - es stirbt nur der 'Försterwald'." Das war eine der wenigen frohen Botschaften und eine Kernaussage im Vortrag des Forstwissenschftlers Volker Ziesling mit dem Titel "Waldwende statt Waldende".

Die Regioakademie bietet am Samstag, 08. Oktober, ab 10 Uhr eine dreistündige Fortbildung zu Pilzen des Bienwalds an, die sich an Naturführende richtet. Unterirdisch oder in toten Bäumen breiten sie sich heimlich aus – manchmal über Kilometer hinweg. Die Biologin und Pilzexpertin Dr. Astrid Schnakenberg führt die Teilnehmenden, spürt mit diesen verschiedene Pilzexemplare auf und gibt Antworten auf zahlreiche Fragen.

Ist die Decke eines unbeheizten Kellers nicht gedämmt, gibt das Erdgeschoss permanent Wärme über den Fußbo-den ab. Das ist noch bei vielen älteren Häusern der Fall und zeigt sich an erhöhten Heizkosten und Fußkälte im Erdgeschoss. Dabei ist die Dämmung der Kellerdecke eine der wirtschaftlichsten Energiesparmaßnahmen, da die Materialkosten vergleichsweise niedrig ausfallen.

Die Biosphären-Guides des Biosphärenreservats Pfälzerwald führen auch im goldenen Herbst wieder durch die bunten Wälder und über die artenreichen Wiesen des Pfälzerwalds. Am Samstag, 8. Oktober, bietet Biosphären-Guide Gerlinde Pfirrmann eine kulturhistorische Wanderung zum Thema "Pottaschsieder und Holzschlittler“ an.

Zum regen deutsch-französischen Austausch laden die Veranstalter und Veranstalterinnnen der „Wasgauer Gespräche“ am Freitag, 07. Oktober, im Biosphärenhaus ein. Die grenzüberschreitende Veranstaltung behandelt Themen aus Natur und Gesellschaft im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Dieses Jahr ist sie dem Thema „Wieviel Natur braucht der Mensch? – Leben in Zeiten von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Naturentfremdung“ gewidmet.

Dieses Jahr hat das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen tatkräftige Unterstützung von drei Umweltpraktikantinnen erhalten. Vom Anfang Mai bis Ende Juli war die Geographie-Studentin Lea Gemmecke, 23 Jahre alt und aus Mainz kommend, im Biosphärenreservat aktiv. Lea unterstütze das Biosphären-Team bei der Planung und Durchführung einzelner Projekte, so zum Beispiel bei der Abschlussveranstaltung des Projekts Sternenpark Pfälzerwald.

Von Klaus Stein
Ja, es hat jetzt mal wieder geregnet. Das war aber der sprichwörtliche "Tropfen auf den heißen Stein". Für den Wasserstand des Rheins und seiner Nebenflüsse hat das kaum etwas gebracht - er bleibt niedrig. Auch die sichtbaren Trockenschäden an Bäumen, Büschen und Blumen in der Stadt werden erst einmal bleiben, sich teilweise erst in den kommenden Jahren so richtig auswirken.

Von Klaus Stein
Vor einigen Tagen hat speyer-info eine Meldung veröffentlicht, dass die Stadt Heidelberg sogenannte "Balkon-Solaranlagen" ab September mit bis zu 750 Euro fördert. Die Preise für solche Module liegen zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Was die Heidelberger machen wäre sicherlich auch ein Vorbild für Speyer und Beitrag zur Unabhängigkeit von Putin.

Am 12. September 1992 wurde in Freiberg in Sachsen die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. gegründet. Initiator war der Speyerer Hans-Joachim Ritter, bis zu seiner Pensionierung in leitender Funktion bei der Stadtverwaltung angestellt. Im Jahre 1997 wurde die Stiftung von der Bundeszentrale für pollitische Bildung als Träger anerkannt.

Die Südausrichtung von Fensterflächen er-möglicht einen hohen Eintrag von Sonnenwärme; sie erfordert aber einen sommerlichen Wärmeschutz. So sollte die verglaste Fläche nicht mehr als rund 30 Prozent der gesamten Südfassade betragen, sonst wird es im Sommer zu heiß. Die optimale Zahl, Größe und Ausrichtung von Fenstern wird meist rechnerisch ermittelt, um das beste Verhältnis von Wärmegewinnen und -verlusten zu erzielen.

"Fassade dämmen – am besten nachhaltig" heißt ein kostenloses Web-Seminar am Mittwoch, 8. Juni, für die Vorderpfalz und am Dienstag, 21. Juni, für die Westpfalz – jeweils von 18 bis 19.30 Uhr. Es wird von der Verbraucherzentrale und der Energieagentur Rheinland-Pfalz, dem Bezirksverband Pfalz und den Klimaschutzmanagern und -managerinnen von Mittelhaardt und Südpfalz/Vorderpfalz beziehungsweise Westpfalz sowie dem EU-Life-Projekt ZENAPA angeboten.