An dem diesjährigen Schulwettbewerb "Der Verlust der Dunkelheit – neu beleuchtet", den das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen gemeinsam mit dem Biosphärenhaus in Fischbach und dem Klimaschutz-Projekt ZENAPA (Zero Emission Nature Protection Areas) durchgeführt hat, beteiligten sich insgesamt fünf Gruppen von drei Schulen aus Neustadt-Hambach, aus Lemberg und aus Thaleischweiler-Fröschen.

Das Biosphärenreservat Pfälzerwald bietet im Rahmen des deutsch-französischen Projekts "Gefährdete Tierarten im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen" einen Fledermauskasten-Bauworkshop und eine Fledermaus-Exkursion an. Der Workshop findet am Sonntag, 04. Juli, von 9 bis 12 Uhr im Gut Hohenberg bei Annweiler statt, richtet sich an Teams aus jeweils einer erwachsenen Person und einem Kind und wird von Wolfram Blug geleitet, der Fledermausbotschafter des NABU Rheinland-Pfalz ist.

"Die Natur vor unserer Haustür entdecken" lautet das langjährige Motto der Artenvielfaltstage. In Speyer wird das nun besonders wörtlich genommen: Im Jahr 2021 soll die Natur innerhalb der Stadtgrenzen im Mittelpunkt stehen.  Mit Minikartierungen sowie persönlichen Entdeckungsreisen interessierter Bürger*innen will das Umweltamt den Besonderheiten, dem Typischen oder der Vielfalt der Speyerer Stadtnatur auf die Spur kommen.

Das Urweltmuseum Geoskop auf Burg Lichtenberg bei Kusel, das zum Pfalzmuseum für Naturkunde gehört, ist wieder zugänglich. Neben der Welt vor 300 Millionen Jahren, als die Pfalz noch am Äquator lag, zeigt das Museum bis Mitte Januar 2022 eine interessante Sonderausstellung: „Spinnen! – Spinnen und ihre Verwandten“, womit beispielsweise die Skorpione gemeint sind.

Wie weit sich die Menschen von der Natur entfernt haben, vor allem in den Städten, zeigt sich daran, dass immer öfter besorgte Anfragen bei der Stadtverwaltung eingehen zu Phänomenen wie dem Hochtszeitsflug der Erdbienen oder aktuell zur "Gespinstmotte". Früher wussten die Menschen solche Erscheinungen einzuschätzen, gehörten sie doch zu ihrem Alltag.

Von Klaus Stein
Es klingelt um die Mittagszeit an der Haustür - es ist die Nachbarstochter: "Bei uns im Garten waren ganz viele Bienen, die sind jetzt zu euch weiter geflogen", sagte sie ganz aufgeregt. Ein Blick in den Garten genügte, um ihre Aussage zu bestätigen, denn an den "Glyzinien" hatte sich ein Bienenschwarm niedergelassen.

Die Gemeinde Rumbach in der Südwestpfalz hat sich für eine Umstellung auf eine sternen- und somit auch tierfreundliche Beleuchtung entschieden und ist deshalb vom Projekt ,,Sternenpark Pfälzerwald‘‘ als erste ,,Gemeinde unter den Sternen‘‘ im Biosphärenreservat Pfälzerwald ausgezeichnet worden. Unter anderem wurde hierfür auf eine nächtliche Reduzierung des Lichtstroms um 50 Prozent und eine nach unten gerichtete Beleuchtung geachtet.

Der Keller gehört zum Haus traditionell dazu – zumindest im größten Teil Deutschlands. Trotzdem lassen auch in Deutschland einige Baufamilien den Keller weg, meist aus Kostengründen. Denn vor allem, wenn wegen ungünstigen Bodenverhältnissen, hohem Grundwasserpegel oder in Hochwassergebieten in einer sogenannten "weißen Wanne" gebaut werden muss, um das Fundament trocken zu halten, ist ein Keller ein großer Baukostenfaktor.

Im Frühjahr, pünktlich zu den ersten warmen Tagen, erscheinen sie meist in größeren Ansammlungen und kreisen flach über den vegetationsfreien Bereichen von Sand- und Lehmböden: die Sand- oder Erdbienen. Allein in Deutschland sind mehr als 100 Arten heimisch. Sie alle stehen unter strengem Artenschutz. Obwohl es anders erscheint, sind Erdbienen sehr selten.

Saurer Regen und atmosphärische Stickstoffeinträge setzen unseren Wäldern seit Jahren stark zu. Hinzu kommt die extreme Trockenheit in den vergangenen Sommern. Für deren Widerstandsfähigkeit gegen ungünstige Umweltbedingungen spielt die Nährstoffversorgung, beispielsweise mit Magnesium oder Phosphor, eine wichtige Rolle: Denn sind genügend Nährstoffe im Waldboden verfügbar, dann wirkt sich das auch positiv auf die Bäume aus.

BASF, SABIC und Linde haben eine gemeinsame Vereinbarung zur Entwicklung und Pilotierung von elektrisch beheizten Steamcracker-Öfen unterzeichnet. Die Partner haben bereits gemeinsam an Konzepten gearbeitet, um die im Heizprozess eingesetzten fossilen Brennstoffe durch erneuerbaren Strom zu ersetzen. Mit diesem innovativen Ansatz für einen der Kernprozesse der petrochemischen Industrie, wollen die Parteien eine vielversprechende Lösung anbieten und so einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen in der chemischen Industrie leisten.

Von Klaus Stein
Der Frühling kommt mit Macht und lässt die Corona-Katastrophe etwas erträglicher erscheinen. Veilchen, Krokusse, Tulpen, Osterglocken Kornelkirschen und Mandelbäume erfreuen uns mit ihrer üppigen Pracht. "Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut", reimte Wilhelm Busch. Sie schlagen aus, heißt es im Volkslied.

Hobbygärtnerinnen und -gärtner können sich ab sofort für den Wettbewerb im Projekt "Gärten für die Artenvielfalt – Jardiner pour la biodiversité" des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen anmelden. Das Projekt will die breite Öffentlichkeit für die Artenvielfalt im Alltag sensibilisieren und so dazu anregen, auch in den bebauten Flächen des Biosphärenreservats, in unseren Städten und Dörfern, ökologisch zu handeln.

Am 23. März startet in der Pfalz die "Solaroffensive – Kohle sparen mit Sonnenschein" in Form einer interaktiven Online-Veranstaltungsreihe, die BUND Rheinland-Pfalz und Bezirksverband Pfalz veranstalten. Expertinnen und Experten beraten Bürgerinnen und Bürger kostenfrei über den Solarstrom vom eigenen Hausdach. Klimaschutzmanager, Handwerker und Energieberater aus der Region erläutern die Vorteile von Solarstrom und wie Fördermittel und Steuervorteile am besten nutzbar sind.

Von Klaus Stein
Die Gletscher und das "Ewige Eis" schmelzen, der Meeresspiegel steigt, die Wüsten werden größer und extreme Wetterlagen nehmen zu. Das sind weltweite Begleiterscheinungen des Klimawandels. In einem Online-Vortrag der "Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Speyer" wurde dieses Thema wieder in das Bewusstsein gerückt, das angesichts der Corona Pandemie etwas aus dem Fokus geraten ist.