Die oberste Geschossdecke von Wohngebäu-den muss nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) nachträglich ge-dämmt werden, wenn noch keine Dämmung vorliegt oder ein definierter Mindestwärmeschutz nicht eingehalten wird. Wahlweise kann auch die Dachschräge gedämmt sein. Eine Sonderregelung gibt es für Ein- und Zweifamilienhäuser, in denen der Eigentümer eine Wohnung am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat.

Von Klaus Stein
"Der Wald ist Klimakrank" ist der Titel einer Broschüre des Rheinland-Pfälzischen Umweltministeriums. speyer-info ist der Frage nachgegangen, inwieweit das auch die Wälder in der Vorderpfalz betrifft. Jürgen Render, Förster des Speyer benachbarten Reviers der Verbandsgemeinde Dudenhofen, bestätigte in einem Gespräch mit unserer Zeitung weitgehend die in der Broschüre gemachten Aussagen.

Wer viel im Biosphärenreservat Pfälzerwald unterwegs ist, kennt sie schon ganz gut: die Trockenmauern. Ob in den Weinbergen, entlang eines Fahrradwegs oder versteckt und verwittert im Wald – sie prägen die Kulturlandschaft und sind ein wichtiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

Die Webseite des chance.natur-Projekts "Neue Hirtenwege im Pfälzerwald" ist ab sofort online. Unter www.hirtenwege-pfaelzerwald.de gibt es zahlreiche Informationen rund um das seit 2017 laufende Projekt. Nach dem Motto "Naturschutz mit Schafsinn und Weidblick" zielt das Projekt darauf ab, mithilfe von Schafen und anderen Weidetieren die Artenvielfalt zu erhöhen und gleichzeitig die attraktive Kulturlandschaft des Pfälzerwalds zu schützen und zu erhalten.

Im Mittelpunkt der jüngsten Mitgliederversammlung der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. in Rülzheim, die unter strengen Abstands- und Hygienebedingungen ablief, standen Neuwahlen des Vorstandes. Als staatlich anerkannter Träger der politischen Bildung war die Versammlung notwendig geworden. Vorsitzender Hans-Joachim Ritter konnte über umfangreiche Aktivitäten, vor allem im Jahr 2019, berichten.

Wärmebilder sind beliebt bei sanierungsbereiten Eigenheim-Besitzern und auch bei Mietern, die ihrem Vermieter die schlechte Qualität der angemieteten Wohnung eindrücklich vermitteln wollen. Tatsächlich kann eine Thermografie-Aufnahme wertvolle erste Hinweise auf energetische Schwachstellen des Hauses geben – auch auf Wärmebrücken, die mit bloßem Auge schwer zu entdecken sind.

Am Freitag, 6. November 2020, wurden auf der Nationalen Konferenz zum Fortschrittsbericht zur Deutschen Anpassungsstrategie im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) die diesjährigen Preisträger des "Blauen Kompass", einem renommierten, deutschlandweiten Wettbewerb zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, in vier Kategorien ausgezeichnet.

Eine außergewöhnliche Saison geht auch für die Junior Ranger des Biosphärenreservats Pfälzerwald zu Ende. Trotz eingeschränkter Gruppengrößen konnten insgesamt 117 Kinder an den sechs einwöchigen Camps in den Sommerferien sowie an den zwei einwöchigen und einem dreitägigen Camp in den Herbstferien teilnehmen.

Jedes Jahr erwartet man gespannt die Jahresrechnung für Strom- und Heizkosten. Wer neue sparsame Geräte angeschafft hat, will natürlich den Erfolg auf der Verbrauchsabrechnung sehen. Wenn der Jahresverbrauch dann aber wider Erwarten nicht gefallen, sondern angestiegen ist, muss man sich auf die Suche nach den Energiefressern machen.

Von Klaus Stein
Nach den Regenfällen und milden Temperaturen der letzten Wochen sprießen die heimischen Waldpilze nur so aus dem Boden. Im Ökosystem Wald spielen Pilze eine wesentliche Rolle beim Abbau organischer Materie - ihre ökologische Bedeutung ist enorm. Einige davon eignen sich zum Verzehr durch Menschen, sind eine Delikatesse.

Die Südausrichtung von Fensterflächen ermöglicht einen hohen Eintrag von Sonnenwärme; erfordert aber einen sommerlichen Wärmeschutz. So sollte die verglaste Fläche nicht mehr als rund 30 Prozent der gesamten Südfassade betragen, sonst wird es im Sommer zu heiß. Die optimale Zahl, Größe und Ausrichtung von Fenstern wird meist rechnerisch ermittelt, um das beste Verhältnis von Wärmegewinnen und -verlusten zu erzielen.

Wie Tiere und Pflanzen und nicht zuletzt Bewohnerinnen und Gäste des Biosphärenreservats Pfälzerwald von natürlicher Dunkelheit profitieren und wie man diese fördern kann, darüber möchte das Biosphärenreservat mit seinem Sternenpark-Projekt sensibilisieren. Als eine der Maßnahmen, um Gäste und Bewohner des Pfälzerwalds zum Thema Lichtverschmutzung und ihre Folgen beziehungsweise ihre Vermeidung aufzuklären, ist ein Informationspfad geplant.

In jedem Haus, in dem Menschen wohnen, muss gelüftet werden – das weiß jeder. Die oft erwähnte "atmende Wand" gibt es nicht – weder in gedämmten noch in ungedämmten Ge-bäuden. Und auch durch Fugen und Ritze in der Gebäudehülle kommt selbst in Altbauten zu wenig Luft rein, als dass man auf aktives Lüften verzichten könnte.

Für zwei Biosphären-Guide-Touren im Oktober gibt es noch freie Plätze. Am Sonntag, 11. Oktober, führt Susanne Ecker unter dem Titel "Urwald – Wo?" zu einer Kernzone des Biosphärenreservats Pfälzerwald. Dabei sucht sie gemeinsam mit den Teilnehmenden Anworten auf die Frage, was Urwald heute in Mitteleuropa ausmacht, und gibt Informationen zu der Zonierung im Biosphärenreservat.

Die Junior Ranger-Camps im Biosphärenreservat Pfälzerwald können auch diesen Herbst stattfinden – Dank der Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern und unter Einhaltung der jeweiligen Hygienekonzepte, die nach der Anmledung übermittelt werden. Die Camps richten sich an Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren, in Einzelfällen auch an Jugendliche bis 16 Jahre.