Die Regioakademie bietet am Samstag, 08. Oktober, ab 10 Uhr eine dreistündige Fortbildung zu Pilzen des Bienwalds an, die sich an Naturführende richtet. Unterirdisch oder in toten Bäumen breiten sie sich heimlich aus – manchmal über Kilometer hinweg. Die Biologin und Pilzexpertin Dr. Astrid Schnakenberg führt die Teilnehmenden, spürt mit diesen verschiedene Pilzexemplare auf und gibt Antworten auf zahlreiche Fragen.

Ist die Decke eines unbeheizten Kellers nicht gedämmt, gibt das Erdgeschoss permanent Wärme über den Fußbo-den ab. Das ist noch bei vielen älteren Häusern der Fall und zeigt sich an erhöhten Heizkosten und Fußkälte im Erdgeschoss. Dabei ist die Dämmung der Kellerdecke eine der wirtschaftlichsten Energiesparmaßnahmen, da die Materialkosten vergleichsweise niedrig ausfallen.

Die Biosphären-Guides des Biosphärenreservats Pfälzerwald führen auch im goldenen Herbst wieder durch die bunten Wälder und über die artenreichen Wiesen des Pfälzerwalds. Am Samstag, 8. Oktober, bietet Biosphären-Guide Gerlinde Pfirrmann eine kulturhistorische Wanderung zum Thema "Pottaschsieder und Holzschlittler“ an.

Zum regen deutsch-französischen Austausch laden die Veranstalter und Veranstalterinnnen der „Wasgauer Gespräche“ am Freitag, 07. Oktober, im Biosphärenhaus ein. Die grenzüberschreitende Veranstaltung behandelt Themen aus Natur und Gesellschaft im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Dieses Jahr ist sie dem Thema „Wieviel Natur braucht der Mensch? – Leben in Zeiten von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Naturentfremdung“ gewidmet.

Dieses Jahr hat das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen tatkräftige Unterstützung von drei Umweltpraktikantinnen erhalten. Vom Anfang Mai bis Ende Juli war die Geographie-Studentin Lea Gemmecke, 23 Jahre alt und aus Mainz kommend, im Biosphärenreservat aktiv. Lea unterstütze das Biosphären-Team bei der Planung und Durchführung einzelner Projekte, so zum Beispiel bei der Abschlussveranstaltung des Projekts Sternenpark Pfälzerwald.

Von Klaus Stein
Ja, es hat jetzt mal wieder geregnet. Das war aber der sprichwörtliche "Tropfen auf den heißen Stein". Für den Wasserstand des Rheins und seiner Nebenflüsse hat das kaum etwas gebracht - er bleibt niedrig. Auch die sichtbaren Trockenschäden an Bäumen, Büschen und Blumen in der Stadt werden erst einmal bleiben, sich teilweise erst in den kommenden Jahren so richtig auswirken.

Von Klaus Stein
Vor einigen Tagen hat speyer-info eine Meldung veröffentlicht, dass die Stadt Heidelberg sogenannte "Balkon-Solaranlagen" ab September mit bis zu 750 Euro fördert. Die Preise für solche Module liegen zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Was die Heidelberger machen wäre sicherlich auch ein Vorbild für Speyer und Beitrag zur Unabhängigkeit von Putin.

Am 12. September 1992 wurde in Freiberg in Sachsen die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. gegründet. Initiator war der Speyerer Hans-Joachim Ritter, bis zu seiner Pensionierung in leitender Funktion bei der Stadtverwaltung angestellt. Im Jahre 1997 wurde die Stiftung von der Bundeszentrale für pollitische Bildung als Träger anerkannt.

Die Südausrichtung von Fensterflächen er-möglicht einen hohen Eintrag von Sonnenwärme; sie erfordert aber einen sommerlichen Wärmeschutz. So sollte die verglaste Fläche nicht mehr als rund 30 Prozent der gesamten Südfassade betragen, sonst wird es im Sommer zu heiß. Die optimale Zahl, Größe und Ausrichtung von Fenstern wird meist rechnerisch ermittelt, um das beste Verhältnis von Wärmegewinnen und -verlusten zu erzielen.

"Fassade dämmen – am besten nachhaltig" heißt ein kostenloses Web-Seminar am Mittwoch, 8. Juni, für die Vorderpfalz und am Dienstag, 21. Juni, für die Westpfalz – jeweils von 18 bis 19.30 Uhr. Es wird von der Verbraucherzentrale und der Energieagentur Rheinland-Pfalz, dem Bezirksverband Pfalz und den Klimaschutzmanagern und -managerinnen von Mittelhaardt und Südpfalz/Vorderpfalz beziehungsweise Westpfalz sowie dem EU-Life-Projekt ZENAPA angeboten.

In Folge der Diskussion um die Engpässe bei fossilen Energieträger wie Öl und Gas steigt die Nachfrage nach Wärmepumpen stark an. Die von Russland begonnen Kriegshandlungen haben die hohe Abhängigkeiten von fossiler Energie über Nacht deutlich gemacht. Die hohe Nachfrage nach Wärmepumpensystem könnten die Fachhandwerksbetriebe im SHK Gewerbe kaum noch bedienen. Anfragen der Kunden laufen oftmals ins Leere.

Diese Woche wurde Stadtverwaltung darauf aufmerksam gemacht, dass die bepflanzten Baumscheiben in der Allerheiligenstraße, die von Anwohnenden gepflegt werden, offenbar mit Blaukorn gedüngt wurden. Eine Kontrolle vor Ort bestätigte den Verdacht. Da das Düngekorn durch den zwischenzeitlichen Regen bereits aufgeweicht und nicht mehr zu entfernen war, wurde es von einem Mitarbeiter der Abteilung Stadtgrün in den Boden eingearbeitet, sodass nun keine Gefahr mehr davon ausgeht.

Zwei Hotels für Wildbienen und Insekten aller Art stehen seit einigen Tagen bezugsbereit ganzjährig vor dem Haupteingang des ehemaligen Stiftungskrankenhauses. Jürgen Feiniler vom städtischen Baubetriebshof hat in Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei und der Bieneninitiative Speyer die Insektenhotels geplant und gebaut.

Der Eichenprozessionsspinner hat sich in den letzten Jahren zusehends im Stadtgebiet ausgebreitet. Vor allem die Raupen sind es, die bekämpft werden müssen, weil ihre Brennhaare das Nesselgift Thaumetopein enthalten, das bei Mensch und Tier Reaktionen wie starken Ausschlag, Juckreiz, entzündliche Hautreaktionen, Augenreizungen, Fieber und Schwindel auslösen kann.

Miteinander leben, arbeiten, teilen: Die Initiatoren der ökumenischen Mitmachaktion "Trendsetter Weltretter" haben am Donnerstag das diesjährige Motto "Zusammen leben" vorgestellt. Verantwortlich zeichnen die Evangelische Kirche der Pfalz und das Bistum Speyer sowie die Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) der Region Südwest.