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Von Klaus Stein
Es waren sichtlich bewegende Momente für Friederike Ebli, als sie am Sonntagvormittag offiziell die Ehrenbürgerwürde ihrer Heimatgemeinde Hanhofen von ihrer politischen Ziehtochter und Nachfolgerin als Ortsbürgermeisterin, Silke Schmitt-Makdice, verliehen bekam.

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Zahlreiche Familienmitglieder, Freunde und politische Weggefährten*innen waren ins Haus Marientrauth gekommen, um der großen Dame des Ortes ihre Wertschätzung auszudrücken. Auch die Speyerer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, Kreisbeigeordnete Bianca Staßen, Verbandsbürgermeister Manfred Scharfenberger sowie eine Reihe von Kommunalpolitiker*innen ließen es sich nicht nehmen, an diesem besonderen Ereignis teilzunehmen.
"Friederike Ebli hat 40 Jahre lang Verantwortung übernommen für ihre Heimatgemeinde als Kommunalpolitikerin und 18 Jahre als Landtagsabgeordnete für Rheinland-Pfalz", hob Innenminister Roger 202019 ebli03

Lewentz in seiner Laudatio hervor. Menschen wie Friederike Ebli, mit der ihn eine persönliche Freundschaft verbinde, prägten die Gesellschaft.
Als Ortsbürgermeisterin sei man 25 Stunden im Amt. Er selbst habe seine politische Laufbahn als Ortsbürgermeister begonnen, wisse, wovon er rede. 25 Jahr lang habe sie die Menschen zusammengebracht, die Dorfgemeinschaft gestärkt. Hanhofen habe sich in ihrer Amtszeit zu einem schönen, lebenswerten Ort entwickelt, was sich im Bevölkerungszuwachs ausdrücke. Er sei immer wieder privat in Hanhofen, erinnere sich gerne an angenehme Stunden auf der Terrasse bei Friederike.
Auch im Landtag habe Friederike Ebli durch ihre Kompetenz immer Gehör gefunden und werde auch nach ihrem Ausscheiden hoch geschätzt, auch von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, mit der sie als Sozialpolitikerin eng zusammengearbeitet habe und deren Glückwünsche er überbrachte. Ebli habe für ihr Dorf dadurch viel erreicht, so manchen Mainzer Geldtopf angezapft.
Die Ehrenbürgerschaft sei eine Würdigung ihrer Lebensleistung.
"Blitz und Donner hat 1950 Friederike Eblis Eintritt in die Welt begleitet", wusste SPD-Vorsitzender Andreas Wehrmeister. Wohl auch deshalb habe sie ihre Mutter "Gewitterbuzze" genannt. Er erinnerte daran, dass der Sozialdemokratin auch die Gleichberechtigung immer am Herzen lag, sei sie doch Speyers erste Frauenbeauftragte gewesen. Wie sich die Verhältnisse geändert haben zeige sich im neuen Gemeinderat, in dem 11 Frauen und 9 Männer säßen. Als sie 1979 in den Gemeinderat eingezogen sei, war sie die einzige Frau.
Nach weiteren Grußworten ging Friederike Ebli ans Mikrofon. Ihr Dank galt allen, die sie auf ihren Weg begleiteten. Sie ließ die Stationen ihres Wirkens Revue passieren, erinnerte sich an so manche Anekdote. Friederike Ebli ließ keine Zweifel aufkommen, dass sie sich auch weiterhin einbringen werde zum Wohl der Menschen.
Musikbeiträge der Dudenhofener Kolping-Jagdhornbläser, des Kirchenchors St. Cäcilia sowor des Gemischen Chors des MGV Hanhofen begleiteten die Veranstaltung. (Fotos: ks)

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